Gasgrills werden unter Profi- und Hobbygriller immer beliebter, da diese schnell einsatzbereit sind und eine gleichmäßige Temperaturentwicklung bieten. Betrieben wir ein Gasgrill in der Regel mit den Gassorten Propan oder Butan. Durch die einzeln schaltbaren Gasbrenner ist auch ein indirektes Grillen möglich. Zudem lassen sich über die Drehregler die Gasflammen regulieren und somit einzelne Hitzezonen einstellen. In unserem heutigen Grillratgeber möchten wir Ihnen alle Vor- und Nachteile eines Gasgrills genauer erläutern.
Das sind die Vorteile eines Gasgrills
- Der wohl größte Vorteil eines Gasgrills ist, dass dieser schnell einsatzbereit ist und ein lästiges anfeuern entfällt. Die perfekte Grill-Temperatur ist sofort nach dem entzünden der Gasflamme erreicht und Sie können direkt loslegen. Zudem entstehen keine gesundheitlichen Gase, welche durch das Verbrennen chemischer Grillanzünder und dem anheizen der Kohle entstehen. Da das Vorheizen bzw. Anfeuern entfällt, hat ein Gasgrill gegenüber eines herkömmlichen Kohlegrills oder Elektrogrills, deutlich die Nase vorn.
- Weniger Rauchentwicklung beim Grillvorgang. Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken, da bei der Verbrennung von Gas nahezu keine Rauchentwicklung zu verzeichnen ist, punktet auch in diesem Bereich ein Gasgrill ganz deutlich. Nur ein Elektrogrill hat einen ähnlichen Effekt. Dennoch können Sie mit einem Gasgrill räuchern, wie Sie auf der Seite www.gasgrill-infos.de nachlesen können.
- Temperaturregulierung und indirektes Grillen sind durch die einstellbare Gasflamme gewährleistet. Hierdurch lassen sich unterschiedliche Temperaturzonen einstellen, sodass Sie auf einem Gasgrill auch sehr gut empfindliche Lebensmittel, wie z.B. Gemüse oder Fisch garen können. Auch das zubereiten von leckerer Pizza ist auf einem Gasgrill möglich. Hierzu eignet sich hervorragend ein Pizzastein.
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- Sauberkeit und Pflege. Auch in diesem Bereich kann ein Gasgrill punkten, da während des Grillvorgangs keine Asche anfällt, welche nach dem Auskühlen entsorgt werden muss oder während des Grillens durch die Luft gewirbelt wird. Abtropfendes Fett wird in einem Auffangbehälter gesammelt und kann über den Restmüll entsorgt werden. Auch das Reinigen des Grillrostes ist bei einem Gasgrill unkompliziert. Hierzu einfach die Gasbrenner für etwa 10 Minuten auf höchster Einstellung einschalten und den Grill hochheizen lassen. Durch die hohe Temperatur werden eventuelle Rückstände verbrannt und können anschließend einfach entfernt werden.
- Dadurch das man bei einem Gasgrill keinen „Brandbeschleuniger“ in Form von Brennspiritus oder anderen Grillanzündern benötigt, ist das Unfallrisiko deutlich reduziert. Gibt man nämlich in ein glühenden Kohlegrill zusätzlich Spiritus, kann es zu gefährlichen Stichflammen kommen.
Nachteile eines Gasgrills
Ja auch ein Gasgrill hat Nachteile, obwohl die Vorteile deutlich überlegen sind:
- Ein Gasgrill ist natürlich in der Anschaffung deutlich teurer als ein herkömmlicher Kohlegrill, allerdings ist der Preis bei der Betrachtung der Möglichkeiten und Vorteile, welcher ein Gasgrill mit sich bringt, gerechtfertigt.
- Ein weiterer Nachteil ist die Beschaffung der Gasflaschen, welche für den Betrieb eines Gasgrills unerlässlich sind. Denn ist die Gasflasche leer, kann man häufig nicht mal eben zur nächsten Tankstelle fahren und eine neue holen. Für die Abgabe oder Füllung einer Gasflasche muss zunächst eine passende Anlaufstelle gefunden werden. Daher ist es ratsam immer eine Ersatzflasche im Haus zu haben. Wie lange übrigens so eine Gasflasche im Durchschnitt durchhält, haben wir Ihnen in einem weiteren Ratgeber auf unserer Seite erklärt.
- Ein wesentlicher Nachteil bei der Zubereitung von Grillgut auf einem Gasgrill ist, dass die typische Rauchnote fehlt. Allerdings gibt es auch Holzchips für den Gasgrill, sodass man einen Rauchgeschmack simulieren kann.
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